CLEAN EATING – EINKAUFSLISTE

Du möchtest Dich intensiver mit der Clean Eating-Methode befassen und willst Deinen Kühlschrank mit sauberen Leckereien füllen? Das ist super! Ich freu mich, dass Du Lust hast, Dir und Deinem Körper mehr Gutes zu tun! Du wirst sehen, wieviel Spaß es macht, sich bewusster mit sich und seiner Ernährung auseinanderzusetzen, als stumpfsinnig irgendein Fertigzeugs in sich reinzustopfen, dass einem nur unnötig Energie raubt. Mit jeder frischen Mahlzeit profitiert Dein Körper von den vielen gesunden Nährstoffen und Du fühlst Dich fit und wohl in Deiner Haut!

Eins vorweg

Auch bei mir gibt’s Ungesundes. Ich sterbe für Nuss-Schockolade, esse Kuchen oder Pizza und trinke gerne Wein. All das bedeutet für mich Lebensqualität und gehört im gewissen Maße dazu. Klar, ich liebe und lebe mit Spaß und Überzeugung einen gesunden Lebensstil, aber das bedeutet für mich nicht totaler Verzicht. Vielmehr ist es wichtig, die richtige Balance zwischen gut und böse zu finden. Ich zum Beispiel ernähre mich zu 80% clean. Die anderen 20% verbuche ich auf dem nicht-cleanen Konto für den Kuchen vom Kollegen, die Pizza mit den Freunden oder das Glas Prosecco zum Anstoßen – und das ist auch okay so. Die Ernährungsumstellung soll kein Zwang werden, sie soll vielmehr Spaß und Lust machen, sich guten Brennstoff für einen leistungsstarken Körper zu gönnen. Mit der richtigen Eistellung geht’s viel leichter und Du bleibst langfristig am Ball!

Clean oder nicht clean

Anfangs ist es garnicht so einfach, gute von bösen Lebensmitteln zu unterscheiden. Grundsätzlich solltest Du großen Wert auf die Natürlichkeit legen, das ist das A und O bei der Clean Eating Methode. Damit grenzst Du automatisch schon eine große Menge an Ungesundem aus.

Hierbei orientiere ich mich immer an folgendem

  • naturbelassene und unverarbeitete Lebensmittel
  • Obst und Gemüse bevorzugt aus regionalem und biologischen Anbau
  • frisch zubereitet anstatt Fastfood und Fertiggerichte
  • Inhaltsangaben-Check! Was Du nicht kennst oder nicht aussprechen kannst, am Besten garnicht erst essen

Was ich immer auf Vorrat habe

Obst & Gemüse

  • bei mir immer reichlich vorhanden.
    Und zwar alles das, was Bio ist und
    Region bzw. Saison hergeben

Getreide (die Guten)

  • Couscous
  • Quinoa
  • Volkornreis
  • Dinkel-Vollkornnudeln
  • Vollkorn-Haferflocken
  • Hirse

Tierisches

  • Bio-Lachs
  • Bio-Geflügel
  • Bio-Eier

Gewürze

  • Rosmarin
  • Thymian
  • Oregano
  • Chili
  • Koriander
  • Kreuzkümmel
  • Kurkuma
  • Pfeffer
  • Salz
  • Birkenzucker (Xylith)

Nüsse & Samen

  • Kürbiskerne
  • Pinienkerne
  • Mandeln
  • Wallnüsse
  • Haselnüsse
  • Paranüsse
  • Leinsamen
  • Chia-Samen

Milchprodukte*

  • Feta
  • Ziegenkäse
  • Hüttenkäse
  • Mandelmilch
  • Haselnussmilch
  • Kokosmilch
  • fettarme Bio-Milch
  • Joghurt
  • Quark

Öle & Fette

  • Olivenöl
  • Sesamöl
  • Walnussöl
  • Ghee
  • Kokosöl

*Milchprodukte wie Quark, Joghurt, Hüttenkäse, Harzer Käse usw. sind zwar erlaubt, nehmen beim Clean Eating aber eine Art Sonderstellung ein. Sie sind verarbeitet, aber nicht zu weit vom Ursprungsprodukt „Milch“ entfernt, sodass man diese Produkte (mit niedrigem Fettanteil) essen darf.

Es gibt natürlich noch viel mehr an cleanen Lebensmitteln. Dies sind nur meine Favoriten, die zu meinem Grundrepertoire gehören. Ich habe Dir zur Orientierung eine Liste zusammengestellt, die „alle“ mir bekannten cleanen Lebensmittel enthalten. Sie soll Dir den Einstieg erleichtern und Dich bei Deinem Einkauf inspirieren. Die Liste kannst Du über den Download-Button direkt herunterladen. Viel Spaß damit!

DOWNLOAD

In meinem Beitrag über die Clean Eating Basics erfährst Du noch mehr über dieses Ernährungskonzept.

Was ist denn Deine Lieblingszutat und ohne welches „sündhafte“ Lebensmittel könntest Du nicht auskommen? Ich freu mich über Deinen Kommentar!

Deine Jule

8 Comments

  • Rebecca 9. Oktober 2017 (14:34)

    Ich hab eine kurze Frage bezüglich Essig: Ist Balsamico beim Eat Clean erlaubt?

    • jumuuv 11. Oktober 2017 (18:33)

      Hallo Rebecca, Balsamico-Essig kannst Du ohne bedenken verwenden. Er besteht aus spätgelesenen Trebbiano- oder Lambrusco-Trauben und wird durch Kochen eingedickt. Du solltest darauf achten, dass kein weiterer Zucker oder andere Substanzen zugesetzt wurden. Das passiert gerne mal in der sogenannten „Balsamico Creme“. Also, am Besten immer einen Blick auf die Zutatenliste werfen ;-)

  • Maximilano 14. Juli 2017 (15:24)

    Also quark und handkäse (harzer käse) ist ok? Und panierte Schnitzel? Ketchup?Frischkäse? Und vollkornbrot ist auch verarbeitet, oder? Antwort fänd ich toll, der artikel hat mir unfassbar geholfen und ich werde mich daran orientieren!

    • jumuuv 14. Juli 2017 (17:57)

      Hallo Maximiliano, ich freu mich, dass ich Dir helfen konnte :-) Beim Clean Eating steht vor allem die Natürlichkeit sowie eine eine gute Qualität der Lebensmittel im Mittelpunkt. Wenn Du zu Quark, Käse oder Ketchup greifst, dann achte besonders auf die Zutatenliste. Je länger diese ist, desto verarbeiteter, nährstoffärmer und auch ungesünder. Beim Brot würde ich zu Vollkornbrot (ohne Konservierungsstoffe) am besten frisch aus der Bäckerei greifen. Beim Schnitzel kommt es ganz auf die Panade an. Eine klassische Panade aus Semmelbröseln (Weizenmehl) in Butter ausgebraten ist nicht Clean. Hier kannst Du anstatt der Semmelbröseln zu Mandelmehl und Kokosraspeln und anstatt der Butter zu Kokosöl greifen. Das schmeckt auch sehr lecker :-) In diesem Artikel findest Du vielleicht noch mehr Antworten auf Deine offenen Fragen. Schönes Wochenende Deine Jule

  • Tanja 20. März 2017 (9:56)

    Toll, danke für die super Infos! Habe gerade zum ersten Mal dank des aktuellen SPIEGEL „unverarbeitete Lebensmittel“ gegoogelt, und da kamst Du gleich :-) Danke für die Liste zum Download!

    • jumuuv 20. März 2017 (15:20)

      Schön, dass ich dir eine Freude machen konnte :-)

  • Laura 12. Mai 2016 (6:19)

    schön

    • jumuuv 12. Mai 2016 (12:24)

      Schön, dass es Dir gefällt :-)
      Guten Appetit! Deine Jule